Transformatives Coaching, Schamanismus und ich
Dieser Artikel richtet sich in erster Linie an Fortgeschrittene im Kunsthandwerk des transformativen Coachings. Ich bin nämlich zögerlich, die Gedanken, die ich hier ausbreiten werde, mit absoluten Anfänger*innen in unserer Zunft zu teilen – einfach, weil ich verallgemeinernd unterstelle, dass die wohl eher an agilem Vorgehen, schnellen Ergebnissen und flüchtigen Nachwirkungen interessiert sind. Um all das geht es mir nämlich nicht.

Kann ich als transformativer Coach direktiv sein?
Eine wirklich gute Frage. Direktiv sein heißt zu sagen: Tue dies, lasse jenes. Sag dies, sag jenes nicht. Lauf nach links, nicht nach rechts. Das kann man, muss man vielleicht sogar als Fußball-Coach machen – aber in Prozessen, in denen es um Lebensweg-Entscheidungen geht? Entschuldigung? Wollen wir, dürfen wir etwa die Verantwortung übernehmen dafür, welche Lebensentscheidungen unser*e Coachee trifft? Nee, oder?

Wie kann ich als Coach mit mir selbst arbeiten, während ich mit meinem Coachee arbeite?
Spoiler-Alert: spart Zeit, Energie und Supervisionshonorare – und macht Spaß! Frage: warum sollte man überhaupt mit sich selbst arbeiten, wenn doch die eigene Rolle und Expertise darin besteht, mit anderen zu arbeiten? Antwort: genau darum. Hier soll es darum gehen, wie wir als Coaches mit uns selbst ‚arbeiten‘ können, während wir tun, was wir tun, also in Echtzeit.

Konflikte in Familien
Familienunternehmen liegen mir besonders am Herzen. Sie haben oft eine besondere Art der Zusammenarbeit und entwickeln Stärken und Bindungsenergie wie wenige andere. Gleichzeitig birgt die Vermischung von Rolle und Person auch Konfliktpotenzial. Für (Unternehmer-) Familien, die sich aus festgefahrenen familiären Beziehungsmustern befreien wollen, ist das „Drama-Dreieck“ ein besonders hilfreiches Modell.

Selbstreflexion im Coaching
Coaching ist eine anspruchsvolle Tätigkeit: In jedem Moment, in voller Präsenz und Konzentration beim anderen sein, körpersprachliche Signale, wegweisende Formulierungen und Grenzsignale mitbekommen – dabei gleichzeitig den vertrauensvollen Raum halten, die passende Frage stellen und die eigenen Gedanken im Auge behalten. Die eigene Wahrnehmung ist im Coaching in vielerlei Hinsicht gefordert.

Arbeiten mit denen, die keine Arbeit haben
Seit ein paar Monaten arbeite ich mit Menschen, die langzeitarbeitssuchend sind. Der Begriff kommt von außen, aus der Gesellschaft. So würde sich wohl niemand selbst bezeichnen. Und wenn ich so darüber nachdenke, was es bedeutet, als langzeitarbeitssuchend tituliert zu sein, denke ich an Dinge wie: versagt, zu doof, nicht ausreichend, gescheitert, ohne Chance, ganz unten, nicht gut genug, ungewollt, unnormal, asozial … Und ich kann mir nur ansatzweise vorstellen, wie es sich anfühlen muss, ...

Familien in Krisenzeiten
Zeitig am Morgen klingelt der Wecker. Ich stehe auf, versorge die Haustiere, wecke die Kinder und mache das Frühstück. Im Lockdown hat zeitweise keiner von uns das Haus verlassen, außer zum Einkaufen und Gassi gehen. Das klingt erstmal verlockend nach Urlaub zu Hause, ist aber spätestens nach zwei Wochen alles andere als Urlaub.

Da ist er wieder, der Kernpunkt
Im zunächst letzten Interview mit den Assistentinnen der nächsten Coaching-Ausbildung ist heute Kathrin Behme an der Reihe. Sie erzählt davon, wie sie in den letzten Jahren ihr Berufsleben umgekrempelt hat, welche Schleifen sie mit ihrem Kernpunkt dreht und wie sich ihre Wirkung in der Arbeit mit Menschen verändert hat.

Wie geschieht Veränderung? - Das 5-Grenzen-Prozessmodell To Go
Wie verlaufen Veränderungsprozesse? Wie und wo scheitern sie und warum, wie gelingen sie? Und was bewirkt das? Diese Fragen beschäftigen mich schon fast so lange, wie ich mein eigenes Denken, Fühlen und Wirken bezeuge und zu verstehen versuche.

Es war nie einfach, aber ein wertvolles Geschenk
Und wieder haben wir ein tolles Interview geführt - diesmal mit Anne Grökel. Sie erzählt von ihrem Wachstumsprozess in der Coaching-Ausbildung, von veralteten Stellenbeschreibungen ihrer inneren Teammitglieder und davon, was sie als Assistentin in der nächsten Ausbildungsgruppe beitragen kann und weitergeben möchte.

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